„Der Altlatz is verStraubt“

29.9.2019 um 17 Uhr

Karten: info@kiebitzensteiner.de

Ein Kuckuksei im Kiebitznest

Reinhard Straube und Jürgen Seydewitz präsentieren: „ Dorr Altlatz is verStraubt“
Ein Programm mit humorvollen Geschichten und Anekdoten. Hochdeutsch und Hallsch werden sich auf der Bühne abwechseln.

Der in Halle und Umgebung sehr bekannte Schauspieler Reinhard Straube hat in etwa 40 Jahren an unseren Theatern seine Zuschauer in zahlreichen Rollen erfreut. In den schauspielerischen Ruhestand hat er sich nicht zurückgezogen. Er spielt am NT als Gast das Stück „Der fröhliche Hypochonder“ nun schon seit 10 Jahren. Es sind über 100 Vorstellungen, in denen er diese Rolle verkörperte und das Interesse ist ungebrochen. Ansonsten kann man ihn mit seinen humoristischen Darbietungen auf verschiedenen Bühnen, unter Anderem im „Hallschen Brettchen“ beim Altlatz sehen.

Jürgen Seydewitz stieß 1999 zur hallischen Mundartgruppe „De Dilpsche“, der auch Horst Sonntag angehörte. Diese spielte im Tintenfaß vom NT das Stück „Hoyern seins“ über den hallischen Mundartdichter Reinhold Hoyer. Jürgen Seydewitz übernahm den Part des erkrankten Wolfgang Schrader. Eine Denkmalsfigur, die „zufällig“ Händel ähnelte. Als Fan von Horst Sonntag war es für Jürgen eine große Freude mit diesem noch acht Vorstellungen zu spielen. Als die Auftritte im NT beendet waren, spielten sie unter dem Namen „De Schnatzjer“ im Malzgarten bei den Kiebitzensteinern, bevor das „Hallsche Brettchen“ entstand. Hier verkörpert er die Bühnenfigur „Der Altlatz“.
(Dilpsch und Schnatzjer bedeuten Spatz bzw. Sperling)

24.10.2019 um 20 Uhr

Karten: info@kiebitzensteiner.de

REINER KRÖHNERT
„GeTWITTERcloud“

Was früher noch die Spatzen von den Dächern pfiffen, wird heute in die Cloud getwittert! Polit- Provokationen via Presse waren gestern, der zeitgeist-affine Machtprofi von heute nutzt die Netzwerke und diskreditiert digital, inklusive nachgereichtem Dementi!
Und keiner twittert feiner und gemeiner als der mächtigste Mentalminimalist der Welt – Schmollschnute Trump!

Die Welt zwischen Wille und Wahn ist jedenfalls dank Twitter und Co. transparenter geworden… und genau hier setzt nun der neueste Geniestreich des virtuosen Polit-Parodisten Reiner Kröhnert an – beim satirischen Aderlass der getwitterten Indiskretionen aus den Elite-Zirkeln der Macht… Und es geht dabei um nichts weniger, als um falsche Wahrheiten und um echte Kriegsgefahr in den Zeiten des ungebremsten Neoliberalismus und der ungezügelten Gier. Denn wie bemerkte schon der französische Politiker Jean Jaurès so treffend: „Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen“. Oder, wie Frank Zappa einstmals süffisant bemerkte – „Politik ist nichts anderes als die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie“… Was will man dem noch hinzufügen? Außer vielleicht Donald Trumps resümierendes Schlusswort in Sachen